Ein wesentlicher Bestandteil von KPS ist die Null-Fehler-Zielsetzung (Zero Defect). Ziel ist es, alle relevanten Prozesse so zu verbessern, dass Fehler sofort nach ihrer Entstehung erkannt und beseitigt werden.
In der Produktion wird der Null-Fehler-Gedanke durch den Einsatz von bewährten Methoden des Knorr-Bremse Production Systems (KPS) weiter vorangetrieben. Zur präventiven Qualitätssicherung wird beispielsweise eine detaillierte Prozess-FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) durchgeführt. Anschließend werden die erkannten Risiken ausgeschlossen oder zumindest minimiert, vorzugsweise durch die Umgestaltung des Prozessablaufs oder durch Poka-Yoke-Lösungen. Mit diesem japanischen Ausdruck (deutsch: fehlhandlungssicher machen) bezeichnet man ein aus mehreren Elementen bestehendes Prinzip, welches technische Vorkehrungen bzw. Einrichtungen zur sofortigen Aufdeckung beziehungsweise Verhinderung von Fehlern in komplexen Prozessen umfasst. Wenn dies nicht möglich ist, soll durch eine 100-Prozent-Prüfung sichergestellt werden, dass kein fehlerhaftes Produkt zu den Kunden gelangt. KPS sorgt dafür, dass erkannte Fehler so schnell wie möglich durch interdisziplinäre Teams analysiert werden, um die Ursache zu bestimmen. Diese wird dann beseitigt, um eine Wiederholung des Fehlers auszuschließen.
